itinera animae
Reisen in die Wüste und zu sich selbst

Bildbericht Marokkoreise 03/2019:


Marrakesch:

Afrikas berühmtester Platz: Djemaa el Fna

Mit der Dämmerung werden die zahlreichen Garküchen aufgebaut. Theater und Arena, Markt- und Rummelplatz, anarchische Heiterkeit und geschäftstüchtige Schläue - dieser Platz präsentiert dies alles in flirrender Gleichzeitigkeit.

Schlangenbeschwörer, Akrobaten, Märchenerzähler, Feuerschlucker und Wahrsager sind hier zugange, Wasserverkäufer, Wunderheiler und dressierte Affen machen ihre Aufwartung, Heilkräuter und Amulette werden feilgeboten....

In den engen Gassen, passieren nur für Fußgänger, Mopeds und Eselkarren, führt der Weg entlang der uralten Fassaden mit rissigem Verputz und bröckelndem Gebälk in eine unbekannte, exotische Welt gegenwärtiger Vergangenheit.

Besonders in den Souks, Marokkos größtem Marktviertel mit schier unerschöpflichem Warenangebot, scheint die Zeit seit Jahrhunderten stehen geblieben zu sein.


Marrakeschs Gesamtkunstwerk: 

Gewürze sind zu kleinen Pyramiden aufgeschichtet, Frischfleisch hängt an Haken und 40 verschiedene Dattelarten warten auf Käufer.

Dazwischen winzige Garküchen.

Rauchschwaden, Duftfahnen, unbekannte Aromen würzen die Luft. In den Souks schlägt das Herz von Marrakesch.

Palais de la Bahia

Die weitläufige Palastanlage, Ende des 19. Jahrhunderts von Sultan Sidi Mohammed und seinem Sohn Ba Ahmed erbaut, vermittelt, obschon unmöbliert, einen guten Eindruck von der arabischen Wohnkultur.

Die Innenhöfe sind mit Marmor und Fliesen ausgestattet.


Die Medina von Marrakesch

Hinter der mächtigen Stadtmauer verbirgt sich ein exotisches Universum. Die Medina lockt mit verheißungsvollen Entdeckungen, leuchtenden Farben und betörenden Gerüchen. Wer die Medina nicht mit allen Sinnen wahrgenommen hat, der ist nie wirklich in Marrakesch gewesen.



Die wichtigsten Gegenstände einer Teezeremonie sind die Teekanne (arab. brad), die Teegläser und das Teetablett. Dazu braucht man natürlich grünen Tee, Zucker und frische Minze.

Teezeremonie:

Auf dem Teetablett werden die Gläser im Kreis aufgestellt. 

Wie oft das gemacht wird, entscheidet der Teeemacher. Wichtig hierbei ist, dass das Umschütten aus der Höhe geschieht, damit Schaum entsteht, denn je mehr Schaum, desto besser. Jeder Gast erhält nun ein Glas, halbvoll mit Tee. Ist das Glas ausgetrunken, gibt man es zurück zum Teebereiter. Sind alle Gläser wieder auf dem Tablett, beginnt die zweite Runde.



Die Wüste ruft



Unsere marokkanischen Begleiter sorgen stets für unsere Sicherheit, das leibliche Wohl und die Unterbringung in den allabendlichen errichteten Camps.

Gemeinsame Gespräche in verschiedenen Sprachen am Lagerfeuer ermutigen uns immer wieder in diese fantastische Kultur und Wüstenwelt einzutauchen.

Essen gehört in Marokko zu den wohl wichtigsten Angelegenheiten überhaupt. Entsprechend viel Mühe wird aufgewendet, um auch in der Wüste eine Mahlzeit zuzubereiten.

Gegessen wird traditionell auf dem Boden. Die Speisen werden dazu auf Tabletts in in Tajinen serviert. Für uns Europäer wird Essgeschirr und Besteck gereicht. Selbstgebackenes Brot kann das Besteck auch mal ersetzen, dazu ein Glas Wasser für alle Durstigen.













 

 
 
 
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