itinera animae
Reisen in die Wüste und zu sich selbst


Sicherheit

Sicherheitshinweise zu Kameltrekking-Reisen

Zu den Reisen durch die Wüsten arabischer Länder kommt naturgemäß die Frage nach der Sicherheit auf. Deshalb folgende Hinweise.

Reisehinweise des Auswärtigen Amtes: 

Rechtliches Gewicht haben die Reisehinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Deshalb rate ich allen Reiseteilnehmern sich vor der Anmeldung zu einer Wüstenreise die aktuellen Reisehinweise des deutschen Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de zum jeweiligen Reiseland durchzulesen. Nachfolgend finden Sie einen direkten Link:



Edgars Erfahrungen:

Ich bin sind seit 2004 in den Wüsten des Süd-Sinai und der Sahara in Tunesien und Marokko unterwegs. 2008 war ich außerdem zu einem Sprachkurs im Jemen. Mein Sicherheitsgefühl war immer das Gleiche: Sobald ich mit den Einheimischen in deren Heimat unterwegs bin, fühle ich mich in Sicherheit. Unbehaglich ist mir eher das Auftreten der Sicherheitskräfte, also Polizei, Militär und anderer Staatssicherheitskräfte an den Checkpoints.

Unsere Ansicht zu Formulierungen des Auswärtigen Amtes:

Durch die allgemeine, weltweite Bedrohung durch Extremisten wird vor Reisen in „entlegene Wüstengebiete“ vom Auswärtigen Amt generell abgeraten. Die Anschläge, die es in den vergangenen Jahren gab, betrafen nach unserem Kenntnisstand immer Touristenhochburgen, Flugzeuge, Statussymbole der westlichen Welt oder richteten sich gegen lokale Sicherheitskräfte, jedoch nie gegen individuell durch die Wüste Reisende mit örtlichen, einheimischen Begleitern. Es erschließt sich uns nicht, warum nach jedem Anschlag reflexartig von Reisen durch die Wüste abgeraten wird. Wir vermuten, dass Regierungen im Westen Polizei und Militär mit Sicherheit verbinden und bei Fehlen von Polizei oder Militär Gefahr vermuten. Einheimischen, insbesondere Beduinen, Berbern, Sahrauis scheinen Regierungen generell zu misstrauen.

Das sehen wir anders, für uns bedeuten „unsere“ einheimischen Reisebegleiter Sicherheit. Wir sind deren (wenn auch zahlende) Gäste und stehen somit nach deren Stammesrecht unter deren Schutz.

Aber die offizielle Meinung des Deutschen Auswärtigen Amtes ist so, wie sie ist und sie hat rechtliches Gewicht!

Bitte beachten Sie dies bereits bei der Anmeldung.

Unter welchen Bedingungen finden unsere Reisen statt?

Solange unsere örtlichen einheimischen Begleiter uns mit gutem Gewissen in ihre Wüste mitnehmen und vom deutschen Auswärtigen Amt keine Reisewarnung für das betreffende Gebiet ausgesprochen wird, finden unsere Reisen statt. Bei der Formulierung des Auswärtigen Amtes kommt es auf das Wort „Warnung“ an. Ein „Abraten“ oder „dringendes Abraten“ vor Individualreisen in die Wüste wird schnell ausgesprochen, zumal dagegen keine Lobbyverbände protestieren. Wird eine „Reisewarnung“ für unser Reisegebiet ausgesprochen, müssen wir aus rechtlichen Gründen eine Reise absagen.

Selbstverständlich liegt auch uns unsere Unversehrtheit und die unserer Kunden am Herzen. Der wesentliche Unterschied in unseren Beurteilungen zu denen des Auswärtigen Amtes liegt unseres Erachtens darin, dass wir differenzieren, die Informationen von Personen vor Ort mit einbeziehen und die Interessen großer Reiseveranstalter nicht zu berücksichtigen brauchen.

Gerne geben wir auch telefonisch Auskunft oder vermitteln den Kontakt zu ehemaligen Reiseteilnehmern, damit man sich an deren Erfahrungen und Einschätzungen orientieren kann.

 
 
 
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